Sieg mit Cid auf der Antestal-Distanz über 62 km

Da es Nachts noch recht kalt werden sollte, bin ich mit Jasmin und Alisa, die sich netterweise bereit erklärt hatten mich zu trossen, erst morgens um 4 Uhr in den Hunsrück losgefahren. Das sollte Cids erster Ritt in den Bergen werden…

Als wir endlich ankamen wurde mir gleich gesagt, dass der Start 30 Minuten vorverlegt wurde und ich in der ersten Startgruppe bin. So hatte ich mir das ja nicht vorgestellt. Ich habe dann schnell mit Alisa alles vorbereitet und Jasmin hat Cid durch die Voruntersuchung geschleust. Dann habe ich schnell gesattelt, dem Zwerg noch etwas Obst gegönnt und dann ging es auch schon los.  Ich bin zusammen mit Claudia und ihrem Don gestartet – sie hatte das am Vortag so eingetragen. Ich wusste ja, dass der Ritt bergig wird. Aber irgendwie lebte ich in der Einbildung, dass es viele Schotterwege seien. Da wurde ich gleich zu Beginn eines Besseren belehrt. Schon nach der ersten Abzweigung wurschtelten wir uns einen Berg hoch. Der “Weg” war als solcher nicht zu erkennen, überall lag Gestrüpp rum und es war extrem matschig. Es hatte über Nacht auch wieder gefroren daher waren viele Wege noch glatter als sie wohl sowieso wegen des vielen Laubs gewesen wären. Cid ist eigentlich die ganze Zeit vorweg gelaufen, obwohl man doch schnell gemerkt hat wie anstrengend die Berge sind. Auch bergab war extrem abenteuerlich bei den rutschigen und doch sehr steilen Wegen. Nachdem mich dann Cids Hinterhufe überholten und er aufm Hintern saß, sind Claudia und ich viele Wege bergab gejoggt um nicht im Schritt runter reiten zu müssen. Im ersten Vet Check nach 10 km kam Cid völlig gelangweilt mit einem Puls von 52 an. Somit durften wir gleich weiter. Unterwegs durften wir uns ein extrem steiles Stück Berg hochkämpfen. Ich bin unten abgestiegen um Cid zu schonen. Das habe ich schon nach wenigen Metern bereut. Die Waden brannten, die Lunge schmerzte, aber wieder aufsitzen war ja auch keine Option. Oben angekommen hätte ich wirklich gerne ein Sauerstoffzelt gehabt. Nach ca. 20 km kamen wir mal wieder joggender Weise in der Pause an. Cid hatte auch hier gleich wieder einen guten Puls. Nach dem Pulsmessen durfte er erstmal fressen, da ein Pulswert nach 10 Minuten gewünscht war und wir erst danach die komplette Untersuchung machen durften. Es war dann alles Bestens und nachdem wir noch ein bißchen weiter Pause gemacht haben, durften wir weiter. Cid und Don sind im Schneckentempo weitergetrabt. Ich kam mir schon vor wie in Zeitlupe. Irgendwann kamen wir dann in der nächsten Pause bei 35 km an. Diese fand am Hof statt. Cid pulste auch hier sehr schnell runter und war froh sich weiter stärken zu können. Ich bereute so langsam die 62 km genannt zu haben, da die Berge doch höher waren als erwartet und Cid die erste Runde schon so schneckig trabte. Aber was solls. Wir sind natürlich wieder losgeritten um uns den nächsten 28 km zu stellen. Die zweite Runde war wirklich zäh und anstrengend für die Pferde. Cid hat sich jedes Mal gefreut, wenn er Jasmin und Alisa mit dem Wassereimer gesehen hat. Aber wir sind dann tatsächlich irgendwann ins Ziel gekommen – erstaunlicherweise sogar nicht nur als erste sondern auch noch mit 1.5 Stunden Vorsprung auf die Zweiten. Bei der Nachuntersuchung war alles in Ordnung und so hat Cid seinen ersten Ritt dieser Saison und seinen ersten Ritt in den Bergen gewonnen. Ich freue mich sehr ein so tapferes kleines Kerlchen zu haben.

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Besuch vom Chiropraktiker

Mittwoch Abend hatten meine beiden Zausel noch einen Termin beim Chiropraktiker. July hatte zwei-drei kleinere Blockaden, aber nichts schlimmes. Cid war aber total schief. Sein Becken war rechts tiefer als links. Ich hoffe wir konnten das jetzt mit der einen Behandlung beheben. In spätestens 14 Tagen soll es gleichmäßig aussehen, sonst muss Cid nochmal einen Behandlungstermin haben.

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Galopptraining und Dressur

Am Dienstag bin ich mit Cid in der Ville gewesen. Es kann ja nicht schaden, wenn der kleine Mann auch mal geritten wird im Gelände. Er ist ja in letzter Zeit doch sehr viel als Handpferd gelaufen. Ich bin 30 km geritten, den Großteil im Galopp. Cid war gut drauf und ist schön locker gelaufen. Danach habe ich auf dem Platz noch ein wenig vortraben geübt. Wenn man mit der Gerte fuchtelt, wird der Zwerg richtig schnell ;-) .

July habe ich ihre Beschläge wieder abgenommen, damit sich ihre Hufe wieder erholen können. Dann habe ich sie noch zwanzig Minuten longiert. Sie lief schön locker und fleißig.

Am Mittwoch sind Jasmin und ich auf dem Platz geritten. July war zwischendrin etwas maulig und wollte sich immer entweder aufrollen oder gegen den Zügel gehen. Aber durch ständige Beschäftigung (Schlangenlinien, Zirkel etc.) wurde es besser. Insgesamt lief sie aber nicht schlecht. Cid war gut drauf. Ich habe aber ihn aber nur schön gelockert und bin dann viele Übergänge geritten. Er lief ganz anständig und schien auch nicht übermäßig starken Muskelkater zu haben…

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2. Platz auf 120 km in Stuhr mit July

Am Freitag ging es los nach Stuhr zum ersten Ritt in diesem Jahr. Ich hatte July vorher noch rundrum mit Duplos beschlagen, da es mir auf so einer langen Strecke zu heikel war mit Hufschuhen zu starten. Trotz vernünftigen Trainings hatte ich etwas Bedenken wegen der Strecke, weil es so früh im Jahr ist, July noch Winterfell hat, noch nie so lange gelaufen ist und immer noch Winter war. Aber was soll´s. Man könnte ja zur Not auch bei 90 oder 100 km in der Wertung aufhören. Wir sind Freitag um kiurz nach 8 Uhr losgefahren und waren dann Mittags in Stuhr. Dort haben wir July erstmal ein Paddock am Vet-Gate aufgebaut, da die reservierten Boxen noch nicht bezugsfertig waren. Nachdem wir schon ein wenig die Sachen sortiert und vorbereitet hatten, kamen auch schon Nadine und Manu mit ihren Pferden. Das Wetter sah sehr gut aus und die Böden waren nicht mehr gefroren. Wir sind nachmittags dann ein kurzes Stück der Strecke abgeritten und bis auf im Wald war wirklich alles aufgetaut. Wir freuten uns sehr darüber. Doch leider hielt diese Freude nicht lang an, denn es schneite über Nacht. Als wir Samstag um 6 Uhr am Stall ankamen war alles gefroren und mit Schnee bedeckt. July rutschte auf ihren Duplos schon beim Warmreiten ziemlich stark. Wir sind dann langsam hinter den anderen Starten gestartet und haben einfach versucht das Beste aus der Situation zu machen. Teilweise konnte man trotz Schnee recht gut reiten, an manchen Stellen war es aber extrem abenteuerlich. Dann haben wir uns zu allem Überfluss auch noch um einige Kilometer verritten, weil irgendwie etwas blöd markiert war. Nach ca. 2.5 Stunden kamen wir nach 30 km in das erste Vet-Gate. Yumina war sofort mit dem Puls unten, Lotte und July brauchten zwei Minuten. Ber der Untersuchung war alles in Ordnung. Ich musste nicht mal vortraben, denn das wollte Oli heute immer machen. July hat in der Pause sehr gut getrunken und was mich mehr freut auch gut gefressen. Damit hat sie ja sonst öfter mal Probleme. Nach 30 Minuten ging es weiter auf die zweite Runde. Es hatte inzwischen sogar aufgehört zu schneien und der Schnee auf dem Boden taute auch wieder weg, aber pünktlich als wir von der Runde zurück kamen in die nächste Pause gab es den nächsten Schneesturm. July präsentierte sich etwas müde in dieser Pause – sie hatte irgendwie einen kleinen Tiefpunkt. In der Pause hat sie sich aber gut erholt und wieder prächtig gefressen und getrunken. Auf der nächsten 30 km Runde hatte sie einen kleinen Höhenflug wollte unbedingt vorne laufen und ich musste von Kilometer 70 bis 90 bremsen. Aber besser so als mit müdem Pferd über die Strecke zu kommen. Es hat danna uch tatsächlich nochmal aufgehört zu schneien und wir konntend ie dritte Pause im Trockenen verbringen. Bei der Tierarztuntersuchung machte July einen hervorragenden Eindruck und bekam überall A und 1, obwohl sie seit der Voruntersuchung bei Schleimhäuten ein A-B hatte. Schön zu sehen, dass dies über die Strecke besser wurde. Also gingen alle drei Pferde auch auf die letzte Runde. Diese konnten wir tatsächlich ohne Schnee reiten und man konnte erahnen wie toll die Strecke bei nicht so winterlichem Wetter wäre. Die Pferde liefen schön gleichmäßig über die letzten Kilometer und wir drei kamen dann gut gelaunt vor Dunkelheit im Ziel an. Von den 8 Startern war nur eine wenige Minuten vor uns ins Ziel gekommen. Die anderen haben wohl alle bei 90 oder 100 km aufgehört. Wir haben nur schnell abgesattelt um mit noch warmen Pferden zur Nachuntersuchung zu kommen. Alle drei haben diese ohne Beanstandung hinter sich gebracht :-) . Ich freue mich riesig bei den Wetter und Bodenverhältnissen mit meinem Mädel so gut über die Strecke gekommen zu sein. July hat sich wirklich selbst übertroffen. Und es ist schön zu sehen, dass sie inzwischen in den Pausen wirklich entspannt und die Zeit nutzt um sich zu stärken und nicht rumkaspert wie sie es früher gemacht hat.

Der Ritt in Stuhr ist zwar etwas chaotisch organisiert und man muss viel fragen, wenn man noch nie da war. Die Strecke ist aber wirklich schön zu reiten und die Tierärzte und Helfer auch alle nett. Unser Ausflug in den Norden war also sehr schön und vor allem erfolgreich, da wir nun alle die Quali haben um bei der Deutschen Meisterschaft in berlin starten zu dürfen ;-) .

 

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Etwas verpätetes Update

Das geplante Galopptraining letzten Sonntag konnte ich auf Grund erneuten Schneefalls nicht realisieren. Ich bin dann trotzdem mit Cid und July in die Ville gefahren und habe versucht das Beste aus dem Wetter zu machen. Wir sind 22 km in 1:45 h geritten. Durch den Schnee konnte man relativ gut reiten. Leider hat sich July einen ihrer Duplos vorne abgetreten – sehr ärgerlich da ich nicht weiß wo der liegt.

Am Montag hatt ich trotz nicht optimaler Bodenverhältnisse auf dem Platz Reitunterricht. Cid lief absolut toll. Man kann sagen es war die perfekte Reitstunde :-) . Er ist schön über den Rücken gelaufen, war sehr durchlässig und das sogar in den Übergängen. Sogar die Galopp-Trab-Übergänge waren total geschmeidig. Es hat riesig Spass gemacht trotz Schnee und Kälte.

July hatte frei, der habe ich nur den zweiten Beschlag abgenommen.  Den Rest der Woche habenm die Pferde frei, da ich arbeiten bin.

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Galopptraining in der Ville

Am Sonntag wollten Manu und ich in die Ville zum Galopptraining. Wir hatten so unfassbar Glück mit dem Wetter. Am Samstag war der Boden noch nicht ganz aufgetaut. Am Sonntag war er perfekt und heute ist schon wieder alles gefroren.

Ich hatte nicht nur July dabei. Cid ist al Handpferd mitgekommen, damit der kleine Mann auch ein wenig Bewegung hat. July lief sehr gut. Das war ja der erste Trainingsritt mit ihren Duplos vorne. Hinten ist sie barhuf gelaufen. July war auch insgesamt sehr gut drauf und ist schön gleichmäßig und motiviert galoppiert. Cid ist auch ganz artig mitgelaufen. Er hat zwischendurch zwar wieder rumgebockt, aber das stört ja nicht. Wir sind insgesamt 29 km in 1 h 40 min geritten.

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So eine Halle hat ja doch Vorteile

Am Mittwoch durfte ich ausnahmsweise in die Halle vom Nachbarstall. Das habe ich natürlich ausgenutzt und habe Cid und July dort geritten…

Erst bin ich mit Cid rübergelaufen. Erstaunlicherweise war sogar jemand in der Halle und ich musste mit meinem “wilden Untier” um so einen mopsigen Noriker rumsausen. Cid hat sich eigentlich ganz gut benommen, aber wie er halt so ist, hat er jedes Geräusch, das er gehört hat genutzt um mal loszustürmen. Aber man muss ihm ja auch zu Gute halten, dass ers ich schon länger nicht mehr austoben durfte. Naja mich hat das ganze nicht so gestört. Die andere Reiterin war erstaunlich schnell von der Bildfläche verschwunden :-P . Ich habe eine Stunde mit Cid gearbeitet. Der hat es glaube ich genossen sich mal wieder zu bewegen und ist sehr fleißig vorwärts gelaufen, was man ja sonst gar nicht so kennt von ihm. Es war sehr interessant sich mal im Spiegel beobachten zu können. Erstaunt hat mich, dass Cid fast gar nicht mehr schief ist (auf jeden Fall um Welten besser als noch letztes Jahr). Er trifft zumindest auf der Geraden mit den Hinterhufen tatsächlich die Spur der Vorderhufe. Um Schulterherein zu üben waren die Spiegel auch nicht schlecht. Es hat sehr viel Spass gemacht mit Cid zu arbeiten und die meisten Sachen hat er auch wirklich schön gemacht…

Nachdem ich Cid wieder zurück ins Paddock gebracht und in seinen Schlafsack eingemummelt hatte, war July an der Reihe. Bei July habe ich mit allem gerechnet, nur nicht dass sie sich benimmt. Immerhin war es seit ich sie habe ich glaube das zweite mal in einer Halle und das erste Mal in dieser. Erstaunlicherweise hat sie das alles gar nicht belastet und sie ist richtig schön entspannt gelaufen. Ich habe mit ihr aber auch nichts spektakuläres gemacht, sondern bin nur zum Lockern viel leichtgetrabt auch viele gebogene Linien und habe versucht sie zum Dehnen zu überreden. Das hat auch recht gut geklappt. Nach einiger Zeit gesellte sich zu uns noch ein anderes Pferd, aber auch das hat July in keinster Weise beeidruckt. Ich bin so stolz auf sie. Das ist so ein großer Fortschritt, dass man sie ohne Nervenzusammenbruch in fremder Umgebung mit anderem Pferd, an dem sie sich nicht orientieren darf, reiten kann. Weil sie so schön entspannt war, habe ich auch probiert zu galoppieren. Und was soll ich sagen – sie ist auf beiden Händen anstandslos angaloppiert und in annehmbarer Anlehnung Zirkel und ganze Bahn galoppiert. Ich hatte July am Dienstag vorne mit Duplos beschlagen um mal zu testen wie sie damit läuft. In der Halle und im Paddock läuft sie sehr schön locker damit. Jetzt bin ich mal auf unsere erste Trainingseinheit im Gelände gespannt. Mal sehen, ob man da einen Unterschied merkt zu barhuf.

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Schon wieder Frost :-(

Gut, dass wir am Samstag trainieren waren, denn Sonntag war mal wieder alles hart gefroren. Ich wollte eigentlich mit Cid auf dem Platz reiten, habe das auch 15 min probiert. Er konnte aber gar nicht gut laufen auf dem harten, hubbeligen Untergrund, deshalb habe ich gleich wieder aufgehört. July ist so auch um ihre Longiereinheit rumgekommen.

Heute wollten Jasmin und ich eigentlich Dressur reiten, was aber wegen des Frosts immernoch nicht ging. Wir sind dann 45 min Schritt ausgeritten. Es war so schweinekalt durch den Wind, dass wir auch keine Lust hatten eine größere Runde zu reiten. Naja aktive Erholung nennt man das dann wohl :-) .

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Training im Stommeler Busch

Am Samstag wollte ich mal wieder mit Manu und Nadine zusammen trainieren. Wir hatten uns überlegt zur Abwechslung mal in den Stommeler Busch zu fahren. Ich wollte Manu und Lotte abholen, da ich quasi ja bei ihr am Stall vorbeikomme. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es mal wieder geschneit. Gott sei Dank waren die Böden aber noch nicht zugefroren, so dass wir reiten konnten. In Ahrem und auf der Autobahn fuhr es sich auch wirklich gut. In Frechen wurde es aber recht abenteurlich. Ich war mal wieder froh einen Allradantrieb zu haben. Sonst wäre ich die Hügel mit den lustigen Eisplatten wohl nicht hochgekommen.

Im Stommeler Busch war es extrem matschig. Uns wurde empfohlen nur die untere Runde zu reiten, da es im oberen ereich des Waldes wohl noch matschiger wird. Leider war eine Runde nur 11 km lang. Wir hatten ja eigentlich den Plan 50 km zu reiten. Wir sind die eine Runde dann viermal geritten. Die ersten beiden Runden sind wir nur getrabt. July war von dem Matsch auch gar nicht angetan und hat versucht im Slalom um die größten Pfützen rumzulaufen. Sehr lästig. Die letzten beiden Runden sind wir mehr galoppiert. Das kam den Pferden auch sehr entgegen, da es sonst ja doch etwas langweilig wurde. Aber July wird ja immer wieder neu motiviert, wenn sie galoppieren darf. Nach vier Runden haben wir dann aber beschlossen, dass es reicht. Wir sind 2:50 h geritten. Also trotz Matsch und Wegesuchen auf der ersten Runde ein recht anständiges Tempo. July ist auch die ganze Strecke wieder barhuf gelaufen. Ich hatte die Hufschuhe zwar ins Auto gepackt, mich bei dem Matsch dann aber dagegen entschieden. War aber auch so kein Problem.

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Kurzer Trainingsbericht

Als ich am Freitag von der Arbeit kam, habe ich Cid noch schnell etwas longiert. Er lief erst recht klemmig, wurde dann aber schön locker und ist anständig vorwärts-abwärts gelaufen mit aktiver Hinterhand. July hatte noch frei.

Am Samstag hatte July eine Longeneinheit gebucht. Auch sie lief nach kurzer Zeit sehr schön. Man muss sie aber immer recht stark motivieren damit sie mal ein wenig untertritt. Leider hat meine Longierpeitsche dann noch den geist aufgegeben. Das hat das ganze nicht einfacher gemacht. Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden wie sie gelaufen ist. Cid bin ich auf dem Platz geritten. Dafür, dass ich schon wieder so lange nicht auf dem Platz war, lief er wirklich schön. Trab-Galopp-Übergänge sind mittlereile gar kein Grund mehr zur Diskussion (zumindest meistens nicht). Und auch die Galopp-Trab-Übergänge gelingen ab und an schon richtig schön. Manchmal zickt der kleine Mann doch noch irgendwie rum. Das Reiten in Dehnungshaltung wird auch immer besser. Trotzdem muss ich wirklich immer sehr stark darauf achten, dass er nicht zu eng wird. Ich frage mich wirklich warum er immer diese Tendenz hat…

Sonntag hatten beide Pferde frei, weil ich keine Zeit hatte.

Am Montag bin ich mit Cid und July in die Ville gefahren. Ich wollte 30 km reiten. Cid musste wieder mal als Handpferd mit laufen. Mit dem Wetter hatte ich wirklich Glück. Während der Fahrt hat es wie verrückt geschneit, aber als ich dann geritten bin, war es trocken. July ist wieder mal am Anfang etwas unmotiviert gelaufen, nach ca. 10 km hatte sie sich eingelaufen und lief schön locker vorwärts. Cid hatte wieder nur Blödsinn im Kopf und hat fröhlich neben uns rumgebockt. Irgendwie habe ich es geschafft, dass zwischendurch mein GPS ausgegangen ist und ich weiß nicht genau wie lange es aus war. Es müssten so ca. 27 km gewesen sein, die wir geritten sind.  Nach dem Ausritt haben sich Cid und July freudig über ihre Rübenschnitzel her gemacht.

Dienstag bin ich wieder mit Cid auf dem Platz geritten. Wir haben weiter versucht die Galopp-Trab-Übergänge zu verbessern, die so langsam auch besser werden. Auch die Tempounterschiede im Trabklappen immer besser, sogar im Aussitzen.

July habe ich longiert um sie ein wenig zu lockern. Sie war recht faul, lief aber sonst schön locker.

Mittwoch hatten die Beiden mal wieder frei.

Donnerstag bin ich nochmal mit Jasmin zusammen in die Ville gefahren. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil Manu und Nadine am Wochenende 42 km trainieren waren und ich ja nicht mitkonnte. Deshalb mussten wir jetzt alleine unseren Trainingsrückstand wieder aufholen. Wir sind erst recht gemütlich losgeritten und auch mehr Schritt geritten als normal, weil July nicht so motiviert war. Ich glaube aber sie ist einfach genervt von unserer Standardrunde. Wir sind dann in die “Berge” abgebogen und dan war sie sofort total motiviert und ist die “Bergrunde” zweimal durchgaloppiert. Cid war wie immer auch gut drauf. Aber er hat diesmal gar nicht soviel gebuckelt – auch mal ganz angenehm :-) . Wir waren so ca. 20 km in zwei Stunden unterwegs (ich hatte das GPS-Gerät nicht mit).

Freitag war wieder ein Erholungstag.

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